#21 Patagonien - Punta Arenas

Von Australien fliegen wir über Santiago de Chile nach Punta Arenas. Die Stadt im Süden von Chile überrascht uns und wir lernen Fabian kennen....

CHILE

17.12.2025

12/17/202512 min read

Punta Arenas - das Tor nach Patagonien

Los geht es über den Pazifik

Nachdem wir unseren Campervan nördlich von Adelaide abgegeben haben, beziehen wir unser Zimmer im Flughafenhotel. Wir hatten ein kleines Zimmer gebucht, das eigentlich ein Bett mit ein wenig Fussraum davor ist, da wir am nächsten Morgen früh hoch müssen und auch unsere Reisekasse nicht überstrapazieren wollen. An der Rezeption sind drei nette Frauen. Als eine unser Gepäck sieht, meint sie, das Zimmer ist zu klein und wir bekommen ein kostenloses Upgrade mit Sofa, Kaffeemaschine und Ausblick auf den Sonnenuntergang. Ist das herrlich!

Morgens geht es mit dem Flieger nach Melbourne, wo unser Transpazifikflug startet. In Melbourne fragen wir beim Ticketschalter nach, ob wir Sitzplätze mit etwas mehr Fussraum bekommen können. Der Angestellte der Airline checkt im System und wir bekommen Economy-Plus-Plätze als kostenloses upgrade. Von einer sehr freundlichen Zollbeamtin erhalten wir noch die Erstattung der Mehrwertsteuer für das Smartphone, das Ruth vor fünf Wochen in Brisbane gekauft hat.

Punta Arenas - das Tor nach Patagonien

Los geht es über den Pazifik

Nachdem wir unseren Campervan nördlich von Adelaide abgegeben haben, beziehen wir unser Zimmer im Flughafenhotel. Wir hatten ein kleines Zimmer gebucht, das eigentlich ein Bett mit ein wenig Fussraum davor ist, da wir am nächsten Morgen früh hoch müssen und auch unsere Reisekasse nicht überstrapazieren wollen. An der Rezeption sind drei nette Frauen. Als eine unser Gepäck sieht, meint sie, das Zimmer ist zu klein und wir bekommen ein kostenloses Upgrade mit Sofa, Kaffeemaschine und Ausblick auf den Sonnenuntergang. Ist das herrlich!

Morgens geht es mit dem Flieger nach Melbourne, wo unser Transpazifikflug startet. In Melbourne fragen wir beim Ticketschalter nach, ob wir Sitzplätze mit etwas mehr Fussraum bekommen können. Der Angestellte der Airline checkt im System und wir bekommen Economy-Plus-Plätze als kostenloses upgrade. Von einer sehr freundlichen Zollbeamtin erhalten wir noch die Erstattung der Mehrwertsteuer für das Smartphone, das Ruth vor fünf Wochen in Brisbane gekauft hat.

Zwei kostenlose Upgrades und Gelderstattung in nicht einmal 24 Stunden. Da gibt es keinen Grund zu klagen.

Es geht mit der Freundlichkeit weiter: Als im Flugzeug unser Stewart Getränke serviert, stellt Julian sich namentlich vor und sagt, wir können uns jederzeit mit unseren Anliegen an uns wenden.

Nach 12,5 Stunden erreichen wir Santiago de Chile mit einer Minute Verspätung. Im Anflug sind wir vom Ausblick beeindruckt. Wir fliegen parallel zu den Anden mit ihren schneebedeckten Fünf- und Sechstausender, davor bergige Hügel und Weinfelder. In Australien haben wir zwar die Blue Mountains besucht, doch das hier sind Berge!

Zwei kostenlose Upgrades und Gelderstattung in nicht einmal 24 Stunden. Da gibt es keinen Grund zu klagen.

Es geht mit der Freundlichkeit weiter: Als im Flugzeug unser Stewart Getränke serviert, stellt Julian sich namentlich vor und sagt, wir können uns jederzeit mit unseren Anliegen an uns wenden.

Nach 12,5 Stunden erreichen wir Santiago de Chile mit einer Minute Verspätung. Im Anflug sind wir vom Ausblick beeindruckt. Wir fliegen parallel zu den Anden mit ihren schneebedeckten Fünf- und Sechstausender, davor bergige Hügel und Weinfelder. In Australien haben wir zwar die Blue Mountains besucht, doch das hier sind Berge!

Erstmalig in unserem Leben überqueren wir den Pazifik und der Flug ist aus einem weiteren Grund ein Novum für uns: Wir sind um 12.45 Uhr in Melbourne gestartet und landen knapp 12,5 Stunden später um 11.11 Uhr des selben Tages in Santiago de Chile. So gesehen, haben wir uns offensichtlich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit begeben. Das Zauberwort lautet Datumsgrenze, denn die haben wir überflogen. Mathematisch betrachtet eigentlich ganz einfach: Chile liegt von der Zeitzone her 14 Stunden hinter Melbourne. Wir sind 12,5 Stunden geflogen und daher nach chilenischer Zeit eineinhalb Stunden früher gelandet. Der Jetlag beeinflusst uns noch zwei Tage lang.

Erstmalig in unserem Leben überqueren wir den Pazifik und der Flug ist aus einem weiteren Grund ein Novum für uns: Wir sind um 12.45 Uhr in Melbourne gestartet und landen knapp 12,5 Stunden später um 11.11 Uhr des selben Tages in Santiago de Chile. So gesehen, haben wir uns offensichtlich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit begeben. Das Zauberwort lautet Datumsgrenze, denn die haben wir überflogen. Mathematisch betrachtet eigentlich ganz einfach: Chile liegt von der Zeitzone her 14 Stunden hinter Melbourne. Wir sind 12,5 Stunden geflogen und daher nach chilenischer Zeit eineinhalb Stunden früher gelandet. Der Jetlag beeinflusst uns noch zwei Tage lang.

Ankunft in Chile

Früchte, Gemüse und Milchprodukte dürfen wir nicht nach Chile einführen. Sämtliche anderen Lebensmittel darf man einführen, muss sie allerdings klarieren. In unserem Gepäck befinden sich Kekse, Mandeln und ein paar Gewürze. Folglich füllen wir online brav ein Formular aus, erhalten einen QR-Code und gehen zum Kontrollpunkt, an dem das Gepäck geröntgt wird. Ich zeige den QR Code einer Beamtin, diese hält den Daumen hoch und zeigt auf Ruths Rucksack, den ich auf das Band legen soll. Ich will meinen, in dem sich unsere Lebensmittel befinden dazulegen, doch sie winkt ab. So eng werden die Einfuhrbestimmungen dann doch nicht kontrolliert zu werden.

Ankunft in Chile

Früchte, Gemüse und Milchprodukte dürfen wir nicht nach Chile einführen. Sämtliche anderen Lebensmittel darf man einführen, muss sie allerdings klarieren. In unserem Gepäck befinden sich Kekse, Mandeln und ein paar Gewürze. Folglich füllen wir online brav ein Formular aus, erhalten einen QR-Code und gehen zum Kontrollpunkt, an dem das Gepäck geröntgt wird. Ich zeige den QR Code einer Beamtin, diese hält den Daumen hoch und zeigt auf Ruths Rucksack, den ich auf das Band legen soll. Ich will meinen, in dem sich unsere Lebensmittel befinden dazulegen, doch sie winkt ab. So eng werden die Einfuhrbestimmungen dann doch nicht kontrolliert zu werden.

Da wir am nächsten Morgen nach Patagonien weiterfliegen, haben wir ein Hotel mit Transferservice, das in einem Industriegebiet nahe am Flughafen liegt, gebucht. Der Transfer klappt vorzüglich. Nach einer kleinen Erholungspause verlassen wir das Hotel, da wir Bargeld benötigen. In dreihundert Metern Entfernung befindet sich in einer Tankstelle ein Geldautomat, den uns die Rezeptionistin empfohlen hat. Als wir aus dem Hotel raustreten, sehen wir erst, in was für einer Festung wir untergebracht sind. Hohe Zäune und oben drauf ein Elektrozaun. Ein großes Schiebetor wird von einem Angestellten in seiner kleinen Wachhaus geöffnet und geschlossen. Angesichts dieser nicht gerade viel Vertrauen erweckenden Signale holen wir das Geld und kehren mit forschem Schritt zurück ins Hotel.

Nach einem umfangreichen Frühstück bringt uns erst der Shuttle zum Flughafen und dann der Flieger nach Punta Arenas. Das argentinischen Ushuaia und die beiden chilenischen Orten Puerto Williams und Punta Arenas streiten darüber, welche die südlichste Stadt der Welt sei. Puerto Williams ist ein 2.300 Seelendorf und liegt ebenso wie Ushuaia auf einer Insel.

Punta Arenas hat 125.000 Einwohner und ist unbestritten die südlichste Großstadt der Welt auf dem Festland. Es ist das wirtschaftliche Zentrum. Viele Schiffe starten von hier in die Antarktis. Genauso wie Hamburg liegt es auf dem 53. Breitengrad, nur eben - wie man dem Schild entnehmen kann 14.011 km entfernt - südlich des Äquators und da kein Golfstrom für wärmeres Klima sorgt, ist das Wetter hier deutlich rauher und kühler.

Da wir am nächsten Morgen nach Patagonien weiterfliegen, haben wir ein Hotel mit Transferservice, das in einem Industriegebiet nahe am Flughafen liegt, gebucht. Der Transfer klappt vorzüglich. Nach einer kleinen Erholungspause verlassen wir das Hotel, da wir Bargeld benötigen. In dreihundert Metern Entfernung befindet sich in einer Tankstelle ein Geldautomat, den uns die Rezeptionistin empfohlen hat. Als wir aus dem Hotel raustreten, sehen wir erst, in was für einer Festung wir untergebracht sind. Hohe Zäune und oben drauf ein Elektrozaun. Ein großes Schiebetor wird von einem Angestellten in seiner kleinen Wachhaus geöffnet und geschlossen. Angesichts dieser nicht gerade viel Vertrauen erweckenden Signale holen wir das Geld und kehren mit forschem Schritt zurück ins Hotel.

Nach einem umfangreichen Frühstück bringt uns erst der Shuttle zum Flughafen und dann der Flieger nach Punta Arenas. Das argentinischen Ushuaia und die beiden chilenischen Orten Puerto Williams und Punta Arenas streiten darüber, welche die südlichste Stadt der Welt sei. Puerto Williams ist ein 2.300 Seelendorf und liegt ebenso wie Ushuaia auf einer Insel.

Punta Arenas hat 125.000 Einwohner und ist unbestritten die südlichste Großstadt der Welt auf dem Festland. Es ist das wirtschaftliche Zentrum. Viele Schiffe starten von hier in die Antarktis. Genauso wie Hamburg liegt es auf dem 53. Breitengrad, nur eben - wie man dem Schild entnehmen kann 14.011 km entfernt - südlich des Äquators und da kein Golfstrom für wärmeres Klima sorgt, ist das Wetter hier deutlich rauher und kühler.

Ist der Kunde König? - Nein, mehr!

Ruth hatte uns ein Zimmer in einem Hostel gebucht, das auch wegen seines freundlichen Inhabers empfohlen wurde. Die Bewertungen auf dem namhaften Online-Portal stimmen nicht. Sie untertreiben masslos. Fabian ist der Hammer. Freundlich empfängt er uns. Er spricht kaum Englisch, doch google translator ist sein Dolmetscher. Er zeigt uns drei Zimmer, von denen wir uns eins aussuchen dürfen. Zwei sind groß und eins ist kleiner, hat dafür den Blick über die Häuser auf die Magellanstraße und das 32 Kilometer entfernte Feuerland. Vorm Fenster steht ein Tisch mit zwei Stühlen. Sofort haben wir uns in den Raum verliebt. Das Bett ist hoch, das Fenster niedrig, somit haben wir sogar vom Bett diesen Ausblick. Fabian zeigt uns, wo wir Obst, Kaffee, Tee und Lebensmittel fürs Frühstück finden. Wir mögen uns wie zuhause fühlen. Den Abwasch mögen wir in eine Kiste stellen, das mache er dann. Die Regel kannte ich noch nicht von Zuhause.

Wenn wir in die drei Kilometer entfernt liegende Innenstadt wollen oder von dort zurück, mögen wir ihn bitte kontaktieren, er würde uns dann fahren, selbstverständlich kostenlos.

Am nächsten Morgen scheint die Sonne und wir wollen die Stadt erkunden. Der Reiseführer empfiehlt unter anderem den Besuch des Zentralfriedhofs. Als Fabian uns fragt, was wir heute vorhaben, bringt er uns dorthin. Und nicht nur das, sondern er macht in seinem kleinen Hyundai eine kleine Stadtrundfahrt mit uns. Erst geht es zu einem Aussichtspunkt. Dann fährt er durch die Stadt und zeigt uns die Sehenswürdigkeiten. Nebenbei erfahren wir, dass ganz Punta Arenas eine Freihandelszone ist. Dieses hat die chilenische Regierung eingeführt, da die nächste Stadt 2.000 Kilometer entfernt liegt. Im Gegensatz zu anderen chilenischen Orten betont Fabian, dass es so gut wie keine Kriminalität in Patagonien gibt. Wir können uns hier sicher bewegen. Was für ein Unterschied zu unseren gestrigen Eindrücken in Santiago de Chile. Er selber sei vor 30 Jahren hier im Urlaub gewesen und ihm sagten die friedliche Stimmung und die Angelmöglichkeiten zu, weshalb er hier hergezogen sei. Auch bei der Stadtrundfahrt läuft die Kommunikation vor allem über sein Smartphone, das zwischen ihm und Ruth hin- und hergereicht wird. Aber nebenbei ist die Stadtrundfahrt auch noch ein fahrender Spanischkurs für uns. Wir verstehen einige Wörter, die uns aus unseren online-Lernkursen bekannt sind und sprechen kurze Sätze. Fabian spricht deutlich und nicht sehr schnell. Er macht uns das Ankommen und Kommunizieren in Patagonien sehr leicht. Wie sehr das Erleben eines Landes mit den Begegnungen zusammenhängt.

Ist der Kunde König? - Nein, mehr!

Ruth hatte uns ein Zimmer in einem Hostel gebucht, das auch wegen seines freundlichen Inhabers empfohlen wurde. Die Bewertungen auf dem namhaften Online-Portal stimmen nicht. Sie untertreiben masslos. Fabian ist der Hammer. Freundlich empfängt er uns. Er spricht kaum Englisch, doch google translator ist sein Dolmetscher. Er zeigt uns drei Zimmer, von denen wir uns eins aussuchen dürfen. Zwei sind groß und eins ist kleiner, hat dafür den Blick über die Häuser auf die Magellanstraße und das 32 Kilometer entfernte Feuerland. Vorm Fenster steht ein Tisch mit zwei Stühlen. Sofort haben wir uns in den Raum verliebt. Das Bett ist hoch, das Fenster niedrig, somit haben wir sogar vom Bett diesen Ausblick. Fabian zeigt uns, wo wir Obst, Kaffee, Tee und Lebensmittel fürs Frühstück finden. Wir mögen uns wie zuhause fühlen. Den Abwasch mögen wir in eine Kiste stellen, das mache er dann. Die Regel kannte ich noch nicht von Zuhause.

Wenn wir in die drei Kilometer entfernt liegende Innenstadt wollen oder von dort zurück, mögen wir ihn bitte kontaktieren, er würde uns dann fahren, selbstverständlich kostenlos.

Am nächsten Morgen scheint die Sonne und wir wollen die Stadt erkunden. Der Reiseführer empfiehlt unter anderem den Besuch des Zentralfriedhofs. Als Fabian uns fragt, was wir heute vorhaben, bringt er uns dorthin. Und nicht nur das, sondern er macht in seinem kleinen Hyundai eine kleine Stadtrundfahrt mit uns. Erst geht es zu einem Aussichtspunkt. Dann fährt er durch die Stadt und zeigt uns die Sehenswürdigkeiten. Nebenbei erfahren wir, dass ganz Punta Arenas eine Freihandelszone ist. Dieses hat die chilenische Regierung eingeführt, da die nächste Stadt 2.000 Kilometer entfernt liegt. Im Gegensatz zu anderen chilenischen Orten betont Fabian, dass es so gut wie keine Kriminalität in Patagonien gibt. Wir können uns hier sicher bewegen. Was für ein Unterschied zu unseren gestrigen Eindrücken in Santiago de Chile. Er selber sei vor 30 Jahren hier im Urlaub gewesen und ihm sagten die friedliche Stimmung und die Angelmöglichkeiten zu, weshalb er hier hergezogen sei. Auch bei der Stadtrundfahrt läuft die Kommunikation vor allem über sein Smartphone, das zwischen ihm und Ruth hin- und hergereicht wird. Aber nebenbei ist die Stadtrundfahrt auch noch ein fahrender Spanischkurs für uns. Wir verstehen einige Wörter, die uns aus unseren online-Lernkursen bekannt sind und sprechen kurze Sätze. Fabian spricht deutlich und nicht sehr schnell. Er macht uns das Ankommen und Kommunizieren in Patagonien sehr leicht. Wie sehr das Erleben eines Landes mit den Begegnungen zusammenhängt.

Die Stadt mit einem der schönsten Friedhöfe der Welt

Wir besuchen zuerst den Friedhof, der nahe der Innenstadt liegt und von einer weißen Mauer eingerahmt ist. Experten meinen, dass dieser zu den Zehn schönsten der Welt zählt. Der Eintritt in den Friedhof erfolgt durch ein herrschaftliches Gebäude. Die Wege sind rechteckig gewählt und die Hauptachsen von Zypressen eingefasst. Die Gräber, der „normalen“ Familien, sind mit kleinen Mauern und Zäunen umrahmt. Einige sehen aus wie wunderschöne kleine Blumenwiesen, viele haben Plastikblumen. Bilder der Verstorbenen zieren oft das Grab, ebenso Puppen, Spielzeug bei verstorbenen Kindern oder auf dem Grab liegen drei Fussbälle - das Hobby dieses Verstorbenen lässt sich leicht erraten.

An den Innenseiten der Außenmauern sind gestapelt wie in Regalen, die quadratischen Gräber der ärmeren Familien, die sich kein Flächengrab leisten konnten. Von vorne sieht jedes Grab wie eine Vitrine aus.

Die Vielfalt der Bevölkerungsgruppen sieht man auf dem Friedhof. Deutsch-, Italienisch-, Britisch- aber vor allem Kroatischstämmige Personen liegen hier begraben. Als Kroatien noch unter österreichischer Herrschaft stand, sind viele Kroaten nach Argentinien ausgewandert und als in Patagonien Gold gefunden wurde, zogen sie nach Punta Arenas weiter. 

Auf dem Friedhof befinden sich im zentralen und westlichen Teil die Mausoleen der reichen Handels- und Schafszuchtfamilien. Diese haben mit ihren Schaffarmen dem indigenen Stamm der Selk’nam die Jagdreviere und somit die Lebensgrundlage entzogen. Die sehr reiche Sara Braun gründete mit ihrem Bruder die 1893 die „ Gesellschaft zur Ausbeutung von Feuerland“ und gemeinsam mit anderen Großgrundbesitzern den Genoizid an den Selk’nams forciert. Auch haben diese und insbesondere Sara Braun in den 1920er mehrere Arbeiteraufstände von der Armee niederschlagen lassen. Menschenrechtsverletzungen und Schuldknechtschaften gehörten leider ebenfalls zum Business.

Die Stadt mit einem der schönsten Friedhöfe der Welt

Wir besuchen zuerst den Friedhof, der nahe der Innenstadt liegt und von einer weißen Mauer eingerahmt ist. Experten meinen, dass dieser zu den Zehn schönsten der Welt zählt. Der Eintritt in den Friedhof erfolgt durch ein herrschaftliches Gebäude. Die Wege sind rechteckig gewählt und die Hauptachsen von Zypressen eingefasst. Die Gräber, der „normalen“ Familien, sind mit kleinen Mauern und Zäunen umrahmt. Einige sehen aus wie wunderschöne kleine Blumenwiesen, viele haben Plastikblumen. Bilder der Verstorbenen zieren oft das Grab, ebenso Puppen, Spielzeug bei verstorbenen Kindern oder auf dem Grab liegen drei Fussbälle - das Hobby dieses Verstorbenen lässt sich leicht erraten.

An den Innenseiten der Außenmauern sind gestapelt wie in Regalen, die quadratischen Gräber der ärmeren Familien, die sich kein Flächengrab leisten konnten. Von vorne sieht jedes Grab wie eine Vitrine aus.

Die Vielfalt der Bevölkerungsgruppen sieht man auf dem Friedhof. Deutsch-, Italienisch-, Britisch- aber vor allem Kroatischstämmige Personen liegen hier begraben. Als Kroatien noch unter österreichischer Herrschaft stand, sind viele Kroaten nach Argentinien ausgewandert und als in Patagonien Gold gefunden wurde, zogen sie nach Punta Arenas weiter. 

Auf dem Friedhof befinden sich im zentralen und westlichen Teil die Mausoleen der reichen Handels- und Schafszuchtfamilien. Diese haben mit ihren Schaffarmen dem indigenen Stamm der Selk’nam die Jagdreviere und somit die Lebensgrundlage entzogen. Die sehr reiche Sara Braun gründete mit ihrem Bruder die 1893 die „ Gesellschaft zur Ausbeutung von Feuerland“ und gemeinsam mit anderen Großgrundbesitzern den Genoizid an den Selk’nams forciert. Auch haben diese und insbesondere Sara Braun in den 1920er mehrere Arbeiteraufstände von der Armee niederschlagen lassen. Menschenrechtsverletzungen und Schuldknechtschaften gehörten leider ebenfalls zum Business.

Als Gegenpol zu den Mausoleen und zur Erinnerung an den Genozid wurde im Osten des Friedhofs 1969 die Bronzestatue „Indiecito Desconocido“, was übersetzt heißt“„Unbekannter Indianerjunge“ aufgestellt. Ein bemerkenswertes Mahnmal, das inzwischen zum Pilgerort mutiert ist, da dem bronzenen jungen Indianer Wunder, Heilung zugesprochen werden. Viele Tafeln mit Danksagungen fassen die u-förmig Figur ein.

Als Gegenpol zu den Mausoleen und zur Erinnerung an den Genozid wurde im Osten des Friedhofs 1969 die Bronzestatue „Indiecito Desconocido“, was übersetzt heißt“„Unbekannter Indianerjunge“ aufgestellt. Ein bemerkenswertes Mahnmal, das inzwischen zum Pilgerort mutiert ist, da dem bronzenen jungen Indianer Wunder, Heilung zugesprochen werden. Viele Tafeln mit Danksagungen fassen die u-förmig Figur ein.

Beeindruckt verlassen wir den Friedhof und spazieren zum zentralen Platz, auf dem eine Statue von Ferdinand Magellan steht, der die nach ihm benannte Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik im Jahr 1520 entdeckte. Am Sockel des Denkmal befinden sich zwei weitere Bronzefiguren, die indigene Personen darstellen. Es heißt, wenn man die Zehen der Statue berühren, habe man Glück im Leben und kehre ein weiteres Mal nach Punta Arenas zurück. Die Chance lassen wir uns nicht entgehen.

Weiter zieht es uns zum Ufer der Magellanstraße. Die Stadt hat Charme.  Einige herrschaftliche Häuser aus dem 19. Jahrhundert findet man in der Stadt. Viele wurden von den reichen Schafzuchts- und Handelsfamilien errichtet. Die Häuser in den Vororten sind oft einfach und bunt gebaut. Die Sauberkeit in den Straßen springt uns sofort ins Auge. In jeder Straße stehen auf beiden Seiten Gitterboxen, die auf in den Boden eingelassenen Pfosten befestigt sind. In diese werfen die Einwohner ihren Müll. Zunächst verwundert uns das, doch dann fällt uns ein, dass wir in Australien viele leere vom Wind umgewehte Mülltonnen gesehen haben und hier bläst der Wind deutlich öfter und stärker als in down under. 

Beeindruckt verlassen wir den Friedhof und spazieren zum zentralen Platz, auf dem eine Statue von Ferdinand Magellan steht, der die nach ihm benannte Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik im Jahr 1520 entdeckte. Am Sockel des Denkmal befinden sich zwei weitere Bronzefiguren, die indigene Personen darstellen. Es heißt, wenn man die Zehen der Statue berühren, habe man Glück im Leben und kehre ein weiteres Mal nach Punta Arenas zurück. Die Chance lassen wir uns nicht entgehen.

Weiter zieht es uns zum Ufer der Magellanstraße. Die Stadt hat Charme.  Einige herrschaftliche Häuser aus dem 19. Jahrhundert findet man in der Stadt. Viele wurden von den reichen Schafzuchts- und Handelsfamilien errichtet. Die Häuser in den Vororten sind oft einfach und bunt gebaut. Die Sauberkeit in den Straßen springt uns sofort ins Auge. In jeder Straße stehen auf beiden Seiten Gitterboxen, die auf in den Boden eingelassenen Pfosten befestigt sind. In diese werfen die Einwohner ihren Müll. Zunächst verwundert uns das, doch dann fällt uns ein, dass wir in Australien viele leere vom Wind umgewehte Mülltonnen gesehen haben und hier bläst der Wind deutlich öfter und stärker als in down under. 

Fürs Abendessen erwerben wir die Zutaten in einem Supermarkt. Wir lieben es, Märkte und Supermärkte in Ländern zu erkunden, denn diese bieten einen weiteren Einblick in die Kultur eines Landes. So fällt uns hier als erstes das große Regal mit verschiedensten Tomatensaucen, die vor allem in 200 ml Tüten statt im Glas angeboten werden, auf.

Gesättigt von den Eindrücken nehmen wir den Bus und kehren zum Hostel zurück. Ich will noch schnell beim nahen Bäcker etwas Gebäck holen und treffe im Eingang Fabian. Der Bäcker sei praktisch, weil er so nahe liege, aber wenn ich meiner Frau richtig leckeres Gebäck servieren möchte, dann gäbe es eine bessere Pastelería, meint Fabian. Und eh ich mich versehe, sitze ich auf dem Beifahrersitz und düse mit ihm zu einer ein Kilometer entfernten Bäckerei.

Was für eine Gastfreundschaft!

Fürs Abendessen erwerben wir die Zutaten in einem Supermarkt. Wir lieben es, Märkte und Supermärkte in Ländern zu erkunden, denn diese bieten einen weiteren Einblick in die Kultur eines Landes. So fällt uns hier als erstes das große Regal mit verschiedensten Tomatensaucen, die vor allem in 200 ml Tüten statt im Glas angeboten werden, auf.

Gesättigt von den Eindrücken nehmen wir den Bus und kehren zum Hostel zurück. Ich will noch schnell beim nahen Bäcker etwas Gebäck holen und treffe im Eingang Fabian. Der Bäcker sei praktisch, weil er so nahe liege, aber wenn ich meiner Frau richtig leckeres Gebäck servieren möchte, dann gäbe es eine bessere Pastelería, meint Fabian. Und eh ich mich versehe, sitze ich auf dem Beifahrersitz und düse mit ihm zu einer ein Kilometer entfernten Bäckerei.

Was für eine Gastfreundschaft!

Wo leben die Magellanpinguine?

Natürlich in der Magellanstraße und dort vor allem auf der Isla Magdalena. Mit dem Boot brechen wir auf, um diese zehntausende von Pinguinen zu besuchen. Vorher macht das Boot Stopp bei einer Insel, auf dessen Plateau Kormorane leben und brüten und unten am Felsenstrand hunderte von Seelöwen leben. Vom Boot aus schauen wir ihnen zu. Auf der Isla Magdalena gibt es einen 1,2 Kilometer langen Rundweg, der von Seilen eingefasst ist. Die Regeln lauten; nicht rennen, leise sein, zwei Meter Mindestabstand, Anhalten, sobald Pinguine den Weg kreuzen. So nah waren wir Pinguinen noch nie. Einmal versuche ich die zwei Meter Abstand zu einem Pinguin einzuhalten, doch er watschelt mir hinterher. Unser Guide meint, manchmal mögen sie gerne mit den Schnabel in die Schuhe hacken. Beruhigend, dass das Mädel oder der Bub irgendwann abbiegt. Wir sind so froh, dass wir uns nicht in Australien die Pinguine Parade von der Tribüne aus angeschaut haben (s. Blog-Beitrag #19); hier sind wir mitten in der Natur. Ruth ist völlig begeistert, beobachtet, fotografiert und filmt viel und ist die letzte von 50 Besuchern, die die am Boot ankommt. Pinguine sind einfach zu putzig. Auf dem Rückweg sehen wir in der Ferne den Ausblas von Walen und springende Delfine.

Wo leben die Magellanpinguine?

Natürlich in der Magellanstraße und dort vor allem auf der Isla Magdalena. Mit dem Boot brechen wir auf, um diese zehntausende von Pinguinen zu besuchen. Vorher macht das Boot Stopp bei einer Insel, auf dessen Plateau Kormorane leben und brüten und unten am Felsenstrand hunderte von Seelöwen leben. Vom Boot aus schauen wir ihnen zu. Auf der Isla Magdalena gibt es einen 1,2 Kilometer langen Rundweg, der von Seilen eingefasst ist. Die Regeln lauten; nicht rennen, leise sein, zwei Meter Mindestabstand, Anhalten, sobald Pinguine den Weg kreuzen. So nah waren wir Pinguinen noch nie. Einmal versuche ich die zwei Meter Abstand zu einem Pinguin einzuhalten, doch er watschelt mir hinterher. Unser Guide meint, manchmal mögen sie gerne mit den Schnabel in die Schuhe hacken. Beruhigend, dass das Mädel oder der Bub irgendwann abbiegt. Wir sind so froh, dass wir uns nicht in Australien die Pinguine Parade von der Tribüne aus angeschaut haben (s. Blog-Beitrag #19); hier sind wir mitten in der Natur. Ruth ist völlig begeistert, beobachtet, fotografiert und filmt viel und ist die letzte von 50 Besuchern, die die am Boot ankommt. Pinguine sind einfach zu putzig. Auf dem Rückweg sehen wir in der Ferne den Ausblas von Walen und springende Delfine.

Und weil sie so drollig sind, gibt es hier drei Video. Zum einen stolzieren drei über die Insel und der letzte legt eine kleine Showeinlage ein. Watschelnde, flirtende, schnäbelnde Pinguine und auch ein frisch geschlüpftes kleiner Junges sind zu sehen. Und ein Pinguin nimmt den Mund zu voll, was auf seinem Heimweg zu ein paar kleinen Zwischenfällen führt .

Und weil sie so drollig sind, gibt es hier drei Video. Zum einen stolzieren drei über die Insel und der letzte legt eine kleine Showeinlage ein. Watschelnde, flirtende, schnäbelnde Pinguine und auch ein frisch geschlüpftes kleiner Junges sind zu sehen. Und ein Pinguin nimmt den Mund zu voll, was auf seinem Heimweg zu ein paar kleinen Zwischenfällen führt .

Neben uns sitzen zwei isländische Stewardessen. Sie kommen gerade vom Südpol. Dort gibt es eine Forschungsstation, bei der auch Touristen übernachten können. Sie zeigen uns Fotos völlig begeistert von der weißen Welt mit strahlend blauem Himmel und ein Video, wie eine Boing-Passagiermaschine auf dem Eis landet. Abends lese ich online, das so eine 7-10 tägige Reise dem Listenpreis für einen sehr gut ausgestatteten PkW der oberen Mittelklasse entspricht.

Zwei Tage zuvor hatte ich kurz mit einem holländischen Paar, das vor zwei Wochen in Ushuaia mit Zelt und Rucksack losgewandert war und im Hostel nun das erste Mal ein festes Dach über dem Kopf hatten, mich ausgetauscht. Ihr Ziel ist es, Alaska zu Fuß zu erreichen. Für dieses Projekte haben die beiden Mit- / Enddreißiger sieben Jahre veranschlagt, vielleicht auch fünf. Leider treffe ich sie später nicht mehr an, denn diverse Fragen purzelten mir im Anschluss durch den Kopf.

Gegensätzlicher als der Südpolarflug und das Wandern vom Süd- zum Nordende Amerikas können Reisen wohl kaum sein.

Neben uns sitzen zwei isländische Stewardessen. Sie kommen gerade vom Südpol. Dort gibt es eine Forschungsstation, bei der auch Touristen übernachten können. Sie zeigen uns Fotos völlig begeistert von der weißen Welt mit strahlend blauem Himmel und ein Video, wie eine Boing-Passagiermaschine auf dem Eis landet. Abends lese ich online, das so eine 7-10 tägige Reise dem Listenpreis für einen sehr gut ausgestatteten PkW der oberen Mittelklasse entspricht.

Zwei Tage zuvor hatte ich kurz mit einem holländischen Paar, das vor zwei Wochen in Ushuaia mit Zelt und Rucksack losgewandert war und im Hostel nun das erste Mal ein festes Dach über dem Kopf hatten, mich ausgetauscht. Ihr Ziel ist es, Alaska zu Fuß zu erreichen. Für dieses Projekte haben die beiden Mit- / Enddreißiger sieben Jahre veranschlagt, vielleicht auch fünf. Leider treffe ich sie später nicht mehr an, denn diverse Fragen purzelten mir im Anschluss durch den Kopf.

Gegensätzlicher als der Südpolarflug und das Wandern vom Süd- zum Nordende Amerikas können Reisen wohl kaum sein.

Kulinarische Spezialität

Leicht hungrig gehen wir nach der Bootstour in die Innenstadt zum Kiosco Roca, der für Choripan berühmt ist. Vielen Dank für den Tipp, Matthias! Diese flachen Brötchen werden mit einer Chorizopaste und Mayonnaise (alt. Käse) beschmiert und dann im Ofen gebacken. Dazu gibt es Bananenmilch. An einem u-förmigen Tresen setzen wir uns auf Barhockern und werden super freundlich bedient. Die Brötchen und zu unserer Überraschung in Kombination mit der Bananenmilch schmecken ausgezeichnet.

Kulinarische Spezialität

Leicht hungrig gehen wir nach der Bootstour in die Innenstadt zum Kiosco Roca, der für Choripan berühmt ist. Vielen Dank für den Tipp, Matthias! Diese flachen Brötchen werden mit einer Chorizopaste und Mayonnaise (alt. Käse) beschmiert und dann im Ofen gebacken. Dazu gibt es Bananenmilch. An einem u-förmigen Tresen setzen wir uns auf Barhockern und werden super freundlich bedient. Die Brötchen und zu unserer Überraschung in Kombination mit der Bananenmilch schmecken ausgezeichnet.

An unseren dritten Tag in Punta Arenas übernehmen wir das Auto, das wir uns für die nächsten elf Tage gemietet haben. Nun heißt es wieder rechts fahren, was erstaunlich gut funktioniert. Wir besuchen noch ein Museum, das über die Geschichte der vier indigenen Völker Patagoniens und Feuerland informiert. Zwei Völker lebten vom Jagen und die anderen zwei vom Fischfang. Als wir die Ausstellung verlassen, schauen wir aus dem vierten Stock aufs Meer und sehen etwas, was uns noch nie zu Gesicht gekommen ist. Ein waagerechter Regenbogen. Wir können es uns dieses Phänomen nicht erklären, sind mal wieder erstaunt, was die Natur so hervorbringt.

Die meisten Touristen verbringen ein oder zwei Nächte in Punta Arenas. Sie sehen es als Durchgangsstation zum Nationalpark Torres del Paine. Wir bedauern keinen Moment, hier vier Nächte gewesen zu sein. Die bunte, entspannte, aber nicht langweilige Stadt hat unsere Herzen gewonnen. Selbstverständlich hat Fabian einen wesentlichen Anteil daran. Beim Abschied meint er, dass es wichtig sei, an jeder Tankstelle zu tanken, da diese sehr rar und die Distanzen groß sind. Sicherheitshalber gibt er uns noch einen 10-Liter-Kanister für Benzin mit. Unglaublich der Kerl!

An unseren dritten Tag in Punta Arenas übernehmen wir das Auto, das wir uns für die nächsten elf Tage gemietet haben. Nun heißt es wieder rechts fahren, was erstaunlich gut funktioniert. Wir besuchen noch ein Museum, das über die Geschichte der vier indigenen Völker Patagoniens und Feuerland informiert. Zwei Völker lebten vom Jagen und die anderen zwei vom Fischfang. Als wir die Ausstellung verlassen, schauen wir aus dem vierten Stock aufs Meer und sehen etwas, was uns noch nie zu Gesicht gekommen ist. Ein waagerechter Regenbogen. Wir können es uns dieses Phänomen nicht erklären, sind mal wieder erstaunt, was die Natur so hervorbringt.

Die meisten Touristen verbringen ein oder zwei Nächte in Punta Arenas. Sie sehen es als Durchgangsstation zum Nationalpark Torres del Paine. Wir bedauern keinen Moment, hier vier Nächte gewesen zu sein. Die bunte, entspannte, aber nicht langweilige Stadt hat unsere Herzen gewonnen. Selbstverständlich hat Fabian einen wesentlichen Anteil daran. Beim Abschied meint er, dass es wichtig sei, an jeder Tankstelle zu tanken, da diese sehr rar und die Distanzen groß sind. Sicherheitshalber gibt er uns noch einen 10-Liter-Kanister für Benzin mit. Unglaublich der Kerl!